So lang’ schon will ich’s nicht mehr wissen,
was war, sei hin, soll in sich zerfließen.
Kein alter Schmerz soll je mich binden,
kein fremdes Leid mir Wege finden.
Ich will allein mich stärkend tragen,
mit Herz und Mut an schwachen Tagen.
Talente, die in mir sind, soll`n mich weiten
die will ich schleifen, mich vorbereiten
Nicht warten auf kalte Arme die ergreifen,
bei Gefahr nicht zögernd oder zweifelnd,
Keine Sorge um ein fremdes Morgen,
kein Zittern, kein Bangen, ohne Sorgen.
Ich will ein Mann sein, wie die Flamme
der Freude sät die großen Glück entstamme
Der tanzt und schreit, doch innen stille
der sich bewegt in Herzens Fülle
Der alles wagt und fühlt, nichts Schönes meidet,
und nie an andern Menschenseelen leidet.
© Marcel Strömer
[Magdeburg, 20.02.2026]