Vom fernen Paradiesgärtlein
Einst träumte er von diesem Garten,
In dem die Liebende wird warten,
Wo sie sich öffnet, ihm zustimmt,
Dass er als Schatz sie mit sich nimmt.
Glücklich, erwartungsvoll sieht er
Auf ihre Schönheit, will nun mehr,
Da durch sein Mannestemperament
Er um das weiß, weil er sich kennt.
Doch sie will nicht die große Nähe,
Noch immer ist’s, weil sie ausspähe
Nach Möglichkeiten freier Wahl,
Denn sie sucht weiter den Gemahl.
©Hans Hartmut Karg
2026
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