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Gedichte über Liebe - Seite 1788


Die Bergwacht der Schweiz..

Die Bergwacht der Schweiz..

Tjorben war es wie immer satt. Aber so richtig satt, schon der siebte Einsatz am diesem Tag.. Das kann doch garnicht sein, ermahnte er sich in seiner denkweise. Nicht schonwieder!" Aber seine Berufung war es eben mal, anderen Menschen zu helfen und sie eben zu retten. Ja, zu retten. Und er tat es gerne. Hallo.. Hallo, Tjorben.. Wo bist du denn schonwieder mit deinen Gedanken?" Wie du schliesslich weisst, ist heute Heiligabend und der Baum muss noch geschlagen werden. Ja ja, ich weiss Donna. Aber vorher habe ich noch einen Einsatz. Was, ein Einsatz am Heiligabend?" Donna war Tjorben 's Beste Freundin und so wohnten sie eben auch zusammen. Was eigentlich auch ganz gut verlief, bis jetzt.. Nun schaue nicht so grimmig, danach werde ich dir schon einen Baum schlagen. Tjorben grinste vor sich hin. Aber bitte einen ganz ganz grossen, damit er auch bis an die Decke geht. Ich liebe grosse Tannenbäume, jammerte Donna vor sich hin. Ich liebe sie.. Ich liebe sie. Ich weiss, knibte Tjorben ihr schliesslich zu, ich weiss. Ok, Donna entsauste ein leichtes grinsen. Ok. So werde ich mich mal darauf verlassen und freuen. Ja Donna, dass darfst du auch. Ich werde dir den schönsten und grössten Tannenbaum schlagen ihn es nur gibt. Verlasss dich drauf!" Ok, so werde ich gleich auf den Dachboden klettern und die rosanen, weissen, champagner farbenden, goldenen, sowie die Kupfer farbenden Kugeln hinunter befördern. Ok, so mach das. Aber pass auf, wie du weisst:„ die Treppe sie ist steil. Ja, ich weiss. Mach dir keine Sorgen, selbst ist die Frau.. Donna schaute sehr überzeugt obendrein. Sehr. Also liebes, ich bin nun mal weg. Ja. Ja, fahr du nur. Und weg war Tjorben auch schon. Kaum bei der Bergwacht eingetroffen, ging der Stress auch schon los. Drei Passanten hängen am Abgrund.. Am Abgrund des hohen Berges, an den Eichen.. Schweissgebadet und mit voller hast, meisterte Tjorben seinen Dienst schliesslich wie immer ohne jegliche Probleme. Und vier Stunden später war es auch schon vollbracht, sie waren gerettet. Endlich, ermahnte sich Tjorben im leisen Selbstgespräch. Endlich!" Und?" Und hast du Lust auf ein Bier in unserer Stammkneipe am Stammtisch?" Pere, ehrlich gesagt, nein. Nein?" Nein, du sagst zu Bier nein?" Pere glich einem begossenen Pudel, so verdadert schaute er aus der Wäsche. Nein, heute wirklich nicht. Donna macht mich zur Schnecke, sowenn ich nicht mit einem grossem Tannenbaum heim kehre. Ach was, sie wird zur Katze. Zur Katze. Na, ihr seit mir ja ein Trio.. Tjorben schaute sehr fragwürdig obendrein. Ja, Freunde sind wir. Freunde. Pere grinste. Ja, nur Freunde. Mensch, ein Jahr wohnen wir nun schon zusammen. Pere, echt!" Na, so abwägig fände ich das garnicht. Pere Ruhe jetzt, ich muss los. Ok.. Tjorben ging nochmal hoch zu den Eichen und haute einen riesen Baum für Donna. Mit seinem dicken Anhänger schaffte er es sogar noch, aus dem dunkelen Schneechaos schnellstmöglich wieder heraus zu kommen. Donna hingegen weinte. Sie weinte vor schmerzen. Ihr rechter Knöchel, glich einem fetten Knödel. Ja, einem fetten Knödel. So lag sie weinend am Boden und kam nicht mehr hoch. Sie lag einfach nur da und jammerte vor sich hin. Aufeinmal hörte sie aprupt das einfallende Türschloss. Donna.. Donna.. Hier. Hier bin ich. Tjorben, hier.. Tjorben eilte schnell hoch zum Dachboden. Oh nein, Donna.. Ja. Ja, ich bin hier. Oh nein Donna, wass machst du denn auch?" Ich hab ' s dir heute noch gesagt, pass auf. Donna schaute ihn traurig und zugleich verweint an. Er ist gebrochen.. Er ist bestimmt gebrochen.. Tjorben nahm Donna in den Arm und strich ihr sanft über ihre Wangen. Woher weisst du das?" Woher willst du das wissen, Donna?" Donna, schluchste. Ich weiss es ja garnicht.. Aber ich. Tjorben küsste sie auf den Mund. Aber ich!" Donna schaute ihm dabei erschrocken - tief in die Augen. Und woher willst du das wissen, Tjorben?" Tjorben schaute ihr dabei auch ganz tief in die Augen und konnte den tiefen intensiven Blick nicht von ihr trennen. Ihre beider Blicke, trafen sich wie ein Blitz. Ganz einfach, du bist meine Seele. Mein Leben. Das wurde mir heute klar..

Zweier Herzen,
sie ineinander schlagen.
Aufrechterhalten,
an so manchen Tagen.
Seelenverwandt,
dazu muss man nicht mal allzuviel sagen.
Seelverwandt an allen Tagen!"

Deine Worte, Donna..

..

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gez.: Mareike Rauh
©




Eine laue Sommernacht in Schottland..

Eine laue Sommernacht in Schottland..

„James ein Mann mit grossem Vermögen, ein Kaverlier, sowie ein grandioser Charmeur und überhaupt ein toller Mann..
„Dies sagen jedenfalls die ganzen angeblichen Liebschaften, sie er bisher alle hatte."
Nur James selbst, wusste im endefekt was ihm gut tat und was letztenendes nicht.
„Und dies waren ganz bestimmt nicht, keinerlei Liebschaften, oder gleich ähnliches."
„Nein, dies war durchaus mehr."
Viel mehr!"
Insgeheim träumte er von einer richtigen Familie, mit allem was eben dazu gehörte.
Aber weder strebte er unnützige Affären, oder gleich sonstiges an.
Nein!"
„Nein ermahnte er sich selbst, nein.”
James..
James..
Seine Haushälterin Pegg, klopfte ihm schnurstraks gerade auf die Schulter.
Hallo!"
Hallo, James..
Mit wem redest du wieder, es ist doch garkeiner hier?"
„Pegg, du bist wie immer ziemlich neugierig, stellte James wortstark klar."
Sehr neugierig!"
Pegg grinste, aber..
Aber..
Nichts, alles gut!"
Alles gut, verriet sein schelmisches grinsen.
Alles gut!"
„Ich liebe dich doch Pegg."
Das mußt du doch wissen, zwanzig Jahre bist du nun schon hier beschäftigt.
Zwanzig Jahre!“
Ja, ich weiss Mr. Cornwell..
James!"
James!"
„Es reicht, entsauste es James Mundwinkel."
Es reicht!"
„Natürlich nur zum Spaß."
Ja, nur zum Spaß.
Haushälterin Pegg konnte nicht anders und lachte herzlichst.
„In meinem Elternhaus warst du schon immer mit von der grundresignierten Partie, dass herzlichst gelacht wird."
Und nun danke ich dir liebe Pegg, dass du mir so treue - variabel erhalten bleiben bist.
Danke!"
„James grinste wie ein Honigkuchenpferd."
Über beide Bäckchen empor.
Ja, lieber James nun bist du schon vierzig Jahre.
Wenn ich da an damals denke, zwanzig warst du.
Ja zwanzig, stimmt Pegg.
Und wobei hast du nun wieder Selbstgespräche geführt lieber James, na wobei denn?"
Ich ermahnte mich dessen, keinerleier Affären uva. .
Eine Familie ist das Grundfundament, Pegg wich sich mit den Zwiebelfingern apruppt ungewohlt durch das Gesicht..
Das Grundfundament!"
„Ja ich weiß Pegg, ich weiß."
Aber zu welchem Preis?"
Zu welchem Preis..
Wie zu welchem Preis?"
Haushälterin Pegg schaute ganz verdutzt obendrein..
Ja es ist doch meistens nur um das Vermögen gegangen, James schoss es zielgerade und wortstark laut hinaus.
„ Nur um dieses beschiesse Vermögen."
Es kotzt mich an.
Ja, es kotzt mich an!"
Diese ganzen ausgehungerten geldgeilen Damen wie sie genannt werden wollen, Damen..
Tzzzzzzzz.
„James gliech einer Giftnatter."
Nun traf auch schon wieder die Nacht ein und James sass am Piano, Flügel.
Er war in seinem Element.
In seinem richtigen Element, Reality von La Boom - die Fete.
„Seine Fingertaktik bildete das entscheidende wow und eben nicht, dass oh now."
Darüber waren sich so einige mal einig.
Einig!"
Aber die entscheidene "Sie" fehlte.
Bei dem ganzen Glamer, Kamin und Kerzenschein..
Drei Flaschen Wein gingen in der rauschenden Nacht einmal buchstäblich drauf, drei.
Drei!"

Alle guten Dinge sind drei..

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gez.: Mareike Rauh
©
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