Ein wacher Geist, gefangen im Verlangen,
durch Raum und Zeit den großen Sinn zu fangen,
und doch verdammt zu wandeln in der Zeit,
geteilt in Sehnsucht und Vergänglichkeit.
Wir tragen Welten, funkelnd und voll Klingen,
im engen Herzen, das die Tage zwingen.
Wir wissen um das Morgen und das Ende,
und flehen stumm in leere, kalte Hände.
Die Brücke bricht, die wir zum Nächsten bauen,
weil Worte oft dem Abgrund nur vertrauen.
Wir suchen Trost in flüchtigen Gestalten,
und können doch nichts Festes ewig halten.
Zu viel verstanden für das bloße Leben,
zu tief im Staube, um nach Sternen zu weben.
Ein Ewiges, das in die Sterblichkeit sich gießt die größte Tragik, die das Sein umschließt