ZWISCHENWELT

Ein Gedicht von Nite Lite
Der Junge mit dem Lockenhaar,
Der fiel mir auf als ich ihn sah.
Von Informatik nichts am Hut,
Fragte er mich, mir ging es gut.

Ich solle ihm doch sagen,
Die Präsentation, meine
Wie geht diese Seite?
Wollte er mich angeblich fragen.

Wie es so kommt im Leben,
War es Liebe, die wir uns geben
- oder eher: gaben,
Denn nun gibt es nur noch mehr Fragen

Ich hatte Angst vor der Zwischenwelt,
Sie ist so groß,
sodass man hineinfällt,
Wenn man zu lange wartet, bloß
Hätte er mich nicht mit Sturm und Drang,
Gedrängt, wäre die Angst stattdessen versengt.

Die Zwischenwelt, eine Welt,
Die zwischen zwei Körpern hält,
Eben dazwischen fällt und ganz grundlos,
Nach der Angst bellt.

Berührte er mich, war es um mich.
Dann lag dort über den Abgrund,
Eine Leiter und ich war gesund.
Doch am Ende kümmerte es ihn nicht.

Fällt man einmal in die Zwischenwelt,
Dann muss man gerettet werden.
Obwohl es dir gar nicht gefällt,
Du musst mich wieder erden.

Heute blicke ich zurück,
Morgen fange ich neu an,
Ich bin nicht verrückt,
Ich bin jetzt dran!

Informationen zum Gedicht: ZWISCHENWELT

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05.02.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Nite Lite) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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