Zwischen Klo und Hoffnung
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
In dunkler Nacht beginnt der wilde Kampf,
der Weg führt immer wieder nur zum Klo.
Der Magen grollt, als wäre er heißer Dampf,
man flucht verzweifelt – irgendwie ist es so.
Der Körper zittert, sammelt letzte Kraft,
Gedanken treiben langsam, müde, leer.
Doch zwischen Pausen hofft man, dass man´s schafft,
das dieser Spuk verschwindet, endlich mehr.
Am neuen Tag keimt leise neuer Mut,
ein Schluck aus Wasser glänzt wie pures Licht.
Man weiß, der Bauch vergisst den Zorn so gut
und Hoffnung färbt das blasse, kranke Gesicht.
© Claudia Behrndt
´2025
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