Zwischen den Zeigern

Ein Gedicht von Chandrika Wolkenstein
Hinter Glas
zwei Zeiger,
einander zugeneigt.

Im Flur
die offene Tasche.
Ein Ärmel hängt
über den Rand.

Deine Hände
noch kühl
an meinem Rücken.

Zwischen uns
zerknittert
eine lange Reise.

Die Uhr
behält diese Minute.

Alles Weitere
darf warten.

Informationen zum Gedicht: Zwischen den Zeigern

05.10.2026
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