Zuversicht

Ein Gedicht von Angelika Zädow
Frech keimt
im Frühling
leis' Vernunft
ans Licht

taut Heiterkeit
aus schwerem Boden
träumt
einen Regenbogen
in die unversöhnte Welt

Und unaufhörlich
tropft aus Himmelshöh'n
ein Wort
wie Sehensglitzer
sanft
in Herzen, Mund und Hände

Schon verschluckt
der Tag
die Nacht

Statt Kriegsgeschrei
nun Hoffnungstöne

Zuversicht

aus Gott ein Lied
wie hab ich dich gern!

Informationen zum Gedicht: Zuversicht

3 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
25.06.2026
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.