Zeitlose Zeit

Ein Gedicht von Wolfgang Scholmanns
Feurig steigt das Tagesbild,
will die Achtsamkeit sich heben.
Blütentänze, bunt und wild,
tief ins Notenblatt gehüllt,
leise wird die Nacht entschweben.

Hoch, über der Blätter Grün,
ragen Farben in den Morgen.
Wolken, die vorüberziehen,
Träume, die der Nacht entfliehen,
nichts bleibt dem Moment verborgen.

Macht der Tag die Tore weit,
öffnet die Natur die Stunden.
Zeitlos liegt das Glück der Zeit
wo der Geist leer und befreit,
nur mit der Natur verbunden.

Informationen zum Gedicht: Zeitlose Zeit

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24.03.2026
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