Wo sich die Nacht
Wo sich die Nacht
Wo sich die Nacht zum Morgen windet,
Bleibt Ruhezeit, das Chillen mir.
Wenn Amors Wille sich dann kündet,
Lockt Dämmerlicht, ich folg‘ ihm hier.
Noch sieht man schemenhaft Konturen
Im ersten Schein, nichts höre ich,
Doch bleichen meine Traumfiguren,
Sie gehen ab, verbergen sich.
Endlich folgt der helle Schein
Vom Treppenhaus, ich höre Schritte.
Herzklopfend freut mich mein Dasein,
Denn Amor erhörte meine Bitte,
Mit der erfüllt, was uns verbindet
In baldigem und leisem Wiegen,
Indem mir zärtlich das verkündet,
Was mehr ist, als nur Nachtbesiegen.
©Hans Hartmut Karg
2026
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