Wie wir mit der Zeit

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Wie wir mit der Zeit

Unerbittlich bleibt uns allen die Zeit,
Sie vergeht gegen den eigenen Willen
Und macht uns dennoch kaum bereit,
Den eigenen Lebenshunger zu stillen.

Über zwanzig Jahre liegt Mutter unten,
Der Vater bereits lange dreißig Jahre.
Zeit kennt keine aufschiebenden Stunden,
Vergänglichkeit bleicht allen die Haare.

Verschwenderisch mit der Zeit umgehen?
Geht dann die Zeit auch so mit uns um?
Wenn wir sie nicht als Geschenk ansehen,
Macht sie uns rastlos, blind und stumm.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Wie wir mit der Zeit

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02.07.2026
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