"Wie mit Blindheit geschlagen"

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion -

Er starrt ins Leere,
kein liebevoller Blick
streift ihn oder verweilt
auf ihn in Achtsamkeit.
Keine Blicke, die mit
seinen sich kreuzen,
kein Blick, in dem
ein Lächeln aufleuchtet,
kein Blick, der Wärme,
Herzlichkeit ausstrahlt
kein Blick, der in seinen
Blick eintaucht.
Er fühlt sich übersehen,
von allen, die den Augenblick
nicht zu schätzen wissen,
die durch ihn hindurchsehen,
über ihn hinwegsehen,
ihn wie Luft behandeln,
als wäre er unsichtbar.

Sie sind wie blind für die
wertvollen Botschaften
eines Augenblicks…

Informationen zum Gedicht: "Wie mit Blindheit geschlagen"

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05.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.