Westwärts

Ein Gedicht von Nella Sian_Renssem
Um einen Augenblick der Realität zu entfliehen,
sehen wir am Himmel die Wolken westwärts ziehen.

Ein warmes Gefühl in meine Arme weht,
wenn ich sehe, wie die Welt sich dreht.

Im Westen verfärbt sich ein Wattebausch,
geblendet von gelb bis orange in roten Rausch.

Blinzelnd sinke ich vor bunten Strahlen nieder,
sie besiegeln mich mit einem Kuss auf meine Augenlider.

Am kalten Abend, der sichtbare Hauch -
meine Seele -
die von ihrer Reise zurück, wieder in meinen Körper eintaucht.

Informationen zum Gedicht: Westwärts

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25.02.2012
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