Wenn Wellen tragen

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Auf den Wellen treibe ich dahin,
so tief im Grund wird Hoffen klein.
Ich such den Weg, ich such den Sinn,,
damit ich nicht allein muss sein.

Doch muss ich selbst den Weg mir ziehen
und lerne mit jedem Schritt zu stehen.
Ich darf vor meiner Last nicht fliehen
und darf den Sturm als Kraft verstehen.

Auf Wellen kämpfe ich munter fort,
kein Mühen bleibt auf Dauer leer.
Es führt mich stets an meinen Ort,
dass ich es spür: ich kann noch mehr.

Nun trage ich selber mein eigen Licht,
ich hab gelernt mich selbst zu sehen.
Kein Sturm mehr, der mich nieder bricht,
ich weiß, ich werde meinen Weg gehen.

© Claudia Behrndt
´2019

Informationen zum Gedicht: Wenn Wellen tragen

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21.02.2026
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