Wenn der Körper klagt
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Fast jeder, jung sowie alt,
kennt Leid und Krankheitsschmerz.
Wenn Unwohlsein erschallt,
wird schwer und müde das Herz.
Bald hier ein Stich, dort die Not,
der Schmerz geht nicht vorbei.
Man hofft auf heilige Saat,
in jeder Apothekerei.
Man schluckt so manche Pille
und hofft auf die Lebens Kraft.
Dass Ruhe, Mut und Stille,
den kranken Tag erschafft.
Den einen packt die Gripp´
der andere fragt: „Was tun?“
Er geht zum Arzt im Schritt,
um endlich auszuruhen.
Dem einen schmerzt der Rücken,
dem anderen bricht das Herz.
Manch Zeh tat heftig zucken,
manch Knochen kennt nur Schmerz.
Viel Leid geht durch die Welt,
manch Schrei zerreißt die Nacht.
Drum achte, was dich hält,
was schwächt, was krank dich macht.
© Claudia Behrndt
16.10.2025
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