Weiblich, alt, mit Verstand

Ein Gedicht von Waltraud Dechantsreiter
Weiblich, alt, mit Verstand,
reicht keinem mehr blindlings die Hand.
Zum Glücklichsein braucht's keinen Mann,
lebe nicht im Wartezustand,
brauche niemand, auch keinen Beistand.

Allein sein ist kein isolierter Notstand,
brauchte Abstand, darauf ich bestand!

Vertrauensbruch ist wie ein Großbrand,
erneuter Versuch und der hämische Fluch,
schon wieder gebaut auf Sand.
Irgendwann ich herausfand und es feststand,
mein Alleinsein ist Bestzustand!

Informationen zum Gedicht: Weiblich, alt, mit Verstand

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30.10.2019
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