Wehe Zehen

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Nonsensgedicht -
-1-
Schier im Handumdrehen
brach er sich aus Versehen
seine kleinen Zehen,
konnte daher kaum gehen.
-2-
Man kann es verstehen,
dass er könnte vergehen
vor Schmerz, stark wie Wehen,
tragisch, was war geschehen.
-3-
Leid, schlimm anzusehen,
wird hoffentlich vergehen
er muss es durchstehen
und wird dann weitersehen.
-4-
Schon bald wird er gehen
mit ausgeheilten Zehen
nicht vor Pein vergehen,
keine „Sternchen“ mehr sehen.
-5-
Sollte aus Versehen
erneut brechen die Zehen,
könnte er durchdrehen,
vor Zorn in die Luft gehen.
-6-
Man wird es verstehen,
ein Problem wird entstehen
durch schmerzhaftes Gehen
auf malträtierten Zehen.
-7-
Er muss sich vorsehen,
ansonsten wird, s geschehen,
das zu Bruch gehen
zum dritten Mal die Zehen.
-8-
Bei Zehen, den wehen,
wird ihm der Gaul durchgehen
jeder wird, s verstehen,
doch sollt es nicht geschehen.
-9-
Künftig soll er gehen
auf seinen heilen Zehen
soll tanzen, sich drehen,
ohne schmerzlich Geschehen.

Informationen zum Gedicht: Wehe Zehen

8 mal gelesen
26.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.
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