Wechselhaft heiter bis wolkig

Ein Gedicht von Horst Rehmann
Mein Gesicht ist etwas kalkig,
wechselhaft heiter bis wolkig,
sicher ist, es ist einmalig,
ändern kann ich es blitzartig.

Will man es zum Strahlen bringen,
muss man dafür nicht mal singen,
mit Humor und schönen Dingen,
wird es schon im Nu gelingen.

Sollte es jedoch mal scheitern,
muss das Spektrum man verbreitern,
seinen Horizont erweitern,
mein Gesicht mit List erheitern.

Sehr grimmig kann mein Antlitz sein,
wenn man auch denkt, es trügt der Schein,
es ist dann weiß wie Elfenbein,
genau so hart wie Feuerstein.

Manchmal ist es wankelmütig,
schwankt zwischen bös und gütig,
doch meistens blickt es gutmütig,
ich gesteh es hier – freimütig.

Informationen zum Gedicht: Wechselhaft heiter bis wolkig

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19.08.2010
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.
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