Was ist nah und was ist fern?
Ein Gedicht von
Lisa Nicolis
***
Milliarden Sachen weit im All
seh ich das fremde Licht
von einem weit entfernten Stern,
doch wie viel Uhr es allemal
gerade ist, das weiß ich nicht.
Die Wanduhr, einen Meter nah,
ist viel zu fern.
Ich glaub, da wär es logisch,
sich richtig anzustrengen,
die Wanduhr auf 'nen Nagel
an der Venus aufzuhängen.
Das Pro und Contra
könnt ihr Lieben euch ersparen.
Mir fehlt, um rauf zu kommen, eh
der adäquate Karren.
@Lisa Nicolis
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