Was ist nah und was ist fern?

Ein Gedicht von Lisa Nicolis
***

Milliarden Sachen weit im All
seh ich das fremde Licht
von einem weit entfernten Stern,
doch wie viel Uhr es allemal
gerade ist, das weiß ich nicht.
Die Wanduhr, einen Meter nah,
ist viel zu fern.

Ich glaub, da wär es logisch,
sich richtig anzustrengen,
die Wanduhr auf 'nen Nagel
an der Venus aufzuhängen.

Das Pro und Contra
könnt ihr Lieben euch ersparen.
Mir fehlt, um rauf zu kommen, eh
der adäquate Karren.


@Lisa Nicolis

Informationen zum Gedicht: Was ist nah und was ist fern?

12 mal gelesen
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22.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Lisa Nicolis) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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