Was hat der Geist um Mitternacht denn da gemacht?

Ein Gedicht von Inge Wamser
Etwas makaber.

2 Freunde treffen sich täglich
zum Karten spielen nahe einem Gottesacker
sind schon etwas alte Knacker.

Alleine gelassen von
ihren Frauen haben sie zu niemand mehr Vertrauen
so lenken sie sich ab beim Kartenspiel,
manchmal wird es ihnen auch zuviel.

Der eine hat ein lahmes Bein das ihm bereitet große Pein,der andre einen Buckel auf dem Rücken,
kann sich kaum noch bücken.

Eines nachts ging der mit dem Buckel
den Weg über dem Gottesacker heim,
die Kirchturmuhr läutete Mitternacht ein.

Da kam ein Geist,und sagte: Hui
ich bin ein guter Geist was hast du denn da,
und deutete auf dessen Rücken,
sagte zick zack zuckel,und weg war der Buckel.

Er konnte nicht abwarten bis sein Freund es gesehen,
traf sich am Abend wieder zum Kartenspiel
um ihm zu zeigen was war gescheh´n.

Darauf ging der mit dem lahmen Bein
nachts auch den Weg über den Gottesacker heim,
trank vorher noch ein Gläschen Wein.

Der Geist erschien wieder um Mitternacht dann,
fragte den Mann sah auf dessen Bein,
was hast du denn da? Dieser anwortete: Nichts.

Der Geist klopfte auf des Mannes Rücken
sprach zick,zack zuckel und sagte:
Dann gebe ich dir einen Buckel.

Informationen zum Gedicht: Was hat der Geist um Mitternacht denn da gemacht?

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25.07.2014
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