Warum

Ein Gedicht von Karin Jünemann
Meine Seele bleibt stumm
Traurigkeit geht um
Verbitterung macht sich breit
Die Seele schreit
Sie blutet
Augen mit Tränen überflutet
Illusionen wie so manche Träume wie Seifenblasen zerplatzten
Wunden bildlich gesprochen wieder aufplatzten
Herz zerrissen
Kampf gegen die Windmühlen verloren
Fehlversuch mich umsonst durchgebissen
Nein du hast da kein Gewissen
Eher stellst du da zur Schau dein mangelndes Wissen
Glaubst Anderen mehr als mir
Vertrauen ist wohl keine Option
Alternativlos
Hoffnungslos
Zweifelhaftes Unterfangen
Trauer und Kummer mich
eingefangen
Drehst so ohne weiteres Wort mir deinen Rücken zu
Wendest dich ab von mir
Dabei warst du ein Teil von mir
Trügerisch die falschen Ideale
War wohl zu schnell in deine Worte reingefallen
Höre nur noch die Türe knallen und dein hämisches Lachen durch den leeren Raum erschallen
Wieder Farben wie Stoffe wallen
Ineinander verfließen zu einem schönen farbenfrohen Tagestraum
Man glaubt Es kaum
Doch Es hilft mir sehr
zum Verarbeiten und Aufarbeiten dieses schmerzhaften Verlustes
Obwohl ich ihn schon lange wusste
Ja er in mir bewusst schon schwebend schehenhaft da war
Leider jetzt ganz klar
Traurig aber wahr
Nix ist mehr wie Es war

:copyright: K.J

Informationen zum Gedicht: Warum

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13.05.2019
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Karin Jünemann) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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