Von morgens früh ...

Ein Gedicht von Roman Herberth
Der Mond beendet seine Schicht.
Die Sonne ist noch nicht zu sehen.
Bald rückt sie in das Rampenlicht.
Der Mann im Mond kann schlafen gehen.

Er weiß, er hat genug getan.
Jetzt ist er endlich aus dem Schneider.
Und er vollendet seine Bahn.
Nun geht es mit der Sonne weiter.

Man trifft sich oben auf dem Berg.
Die Sonne rollt ins Tal hinunter.
Ein Sonnenstrahl geht schon ans Werk.
Die ersten Hähne werden munter.

Die Menschheit wälzt sich aus dem Bett.
Die einen stöhnen, andre pfeifen.
Doch keiner, das ist gar nicht nett,
kann einen anderen begreifen.

Bald 'schuftet' man im Schonwaschgang.
Der Chef flippt aus, und er macht Szenen.
Schnell schlüpft man in den Tatendrang,
und abends heulen die Sirenen.

Informationen zum Gedicht: Von morgens früh ...

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24.06.2014
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