Von einer Fürsorgerin zum Teufelsweib

Ein Gedicht von Benjamin Forester
Die Wandlung meiner Schwester
begann nicht erst gestern.
Sie hatte mich vor dem Absturz gerettet.
Das ich es nicht schaffe, dafür hatte sie sogar gewettet.

Die ganze Arbeit hatte ihr Mann, mein Ziehvater.
Durch ihn habe ich bemerkt meinen Kater.
Alkohol war bei mir Tag für Tag sehr aktuell.
Vom Alkohol zu härtere Drogen ging es bei mir ziemlich schnell.

Beide haben sie mich vor dem richtigen Absturz bewahrt.
Aber auch ich habe diese Rettung bejaht.
Die Eigeneinsicht musste ich schon gehabt haben,
denn nur so kann ich jetzt an meinem Glück laben.

Sollte aber jede Frau wie meine Schwester sein,
dann möchte ich nie in einer Beziehung rein.
Wie sie mit ihrem Mann umgesprungen ist,
das hatte nichts zu tun mit einer List.

Er dagegen legte sein Herz vor ihren Füßen,
so etwas müsste doch eine Frau sehr begrüßen.
Er hat ihr jede Freiheit gelassen.
Heut tut er sich deswegen selber hassen.

Vor Verliebtheit hat er nichts sehen wollen.
Selbst dann nicht, als sie sich tat aus seinem Leben trollen.
Sie ist wirklich zu einem Teufelsweib geworden.
Ich wünschte, ich wäre neu geboren.

Informationen zum Gedicht: Von einer Fürsorgerin zum Teufelsweib

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04.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Benjamin Forester) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.