Verzweiflung

Ein Gedicht von Meteor
was stimmt denn nicht mit mir?
von jetzt auf gleich abgestürzt...
Verzweiflung reißt mich vom Hier
alles weg, was das Leben würzt...

mein Blick grau getrübt
zeigt, wie es in mir abgeht
jedes weitere Wort genügt
mein Lebensmut verweht

schlapp, so träge mein Körper
jede Bewegung schwerfällig
jeder Atemzug schleicht hörbar
seufzt vertan getan ungesellig

in meinem Kopf wird es dunkler
wie an vielen Tagen, Nächten davor
so viel verlorene Zeit im Bunker
Verzweiflung kettet mich ans Tor

keine Träne dringt hinaus
mich schauderts, weil es innen rinnt
ein schwarzer Fluss füllt alles auf
bis Finsternis alles einnimmt

verzweifelt
ob der verpassten Träume
ob der einsamen Ängste
ob der schwarzen Räume
ob der düsteren Gespenste'

bis der Moment endlich kommt
wo die Sonne langsam am Horizont
wo meine Furcht sich verformt
als Schimmer zum Leben anspôrnt

~∆~

unser Gehirn ist extrem komplex
mit Triggern, Hormonen zugesetzt
"grundlos" gerät etwas durcheinander
wüsste man warum, wäre man
entspannter...

Informationen zum Gedicht: Verzweiflung

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13.05.2026
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