Verzweiflung

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Verzweiflung

Im Alter nagt die Einsamkeit
Und beißt sich in die dumpfe Seele.
Oft gibt es keine Zweisamkeit,
Womit man Nähe sich erwähle.

Das beißt sich fester ins Gemüt,
Wo weiterhin auch Ängste winken,
Die Stunde langsam vorüberzieht
Und Hoffnungen täglich versinken.

So schwinden Kräfte, nicht mehr jung
Treffen den Körper Schmerzsignale,
Und dann wächst die Verzweiflung,
Welche sich schwer als Not einkralle.

©Hans Hartmut Karg
2026

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Informationen zum Gedicht: Verzweiflung

9 mal gelesen
29.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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