Vergänglich!
Ein Gedicht von
Martin Vieth
Jetzt liege ich hier im Staub,
Vermodere, verfaul auf Erden.
Mich schüttelt, mich graut
Die Zeit ist da, zum Sterben.
Was bleibt ist wahrhaft nichts
Kein Gedanke, keine Erinnerung
Dunkelheit, fern des Lichts.
Mein Leben war bitter leer
Ausgegrenzt, gemieden und verachtet
Den Teufel freut´s, bin schwarz wie Teer
Er nach meiner Seele trachtet.
Was bleibt ist wahrhaft nichts
Kein Gedanke, keine Erinnerung
Mein Leben war ohne Licht!
© Martin Vieth – 2022
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