verbraucht
Ein Gedicht von
Peter Szneckneck
Man sich leicht
als Opfer stellt
beim Schrei nach der
Gerechtigkeit
zementierter
Egoismus
viel zu laut
oft schreit
Rucksack voll mit
alten Dingen
Diebesgut
von andern Dieben
tun uns bei uns
selbst so schwer
wie soll uns da
ein andrer lieben
Worte schwinden
Herzen auch
Körper
maschinell gebraucht
schnell hat man
beim Denkprozess
sich das Gehirn
verstaucht
Lasten stapelnd
Sieg erhofft
kriegerisch
groß aufgetaucht
heute Feuer
morgen Rauch
bis der Wärmequelle letzte
Energie verbraucht
22.02.2026 szignm
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