Venedigs Tänze

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Venedigs Tänze

Ach, wie schön wäre es doch,
Alle Hürden abzulegen,
Zu entfernen jedes Joch,
Um sich in den Tanz zu legen.

Brauchen wir nicht Zukunftsblicke,
Um Zeiten jetzt durchzustehen,
In denen die Weltgeschicke
Nicht auf unser Leben sehen?

Wird uns nicht ums Herze leichter,
Wenn der Reisesprung gelingt,
Sorgen wegbrechen und seichter
S'Auge mit Südblicken winkt?

Brauchen die befreiten Herzen
Denn noch mehr Venedigs Welt?
Dort strahlen Säle mit Kerzen,
Die mehr sind, als Schottergeld.

Vivaldis Traum mit Violinen
Feuchtet sogar Männeraugen,
Hebt dort an mit allen Sinnen,
Was der Liebeslust darf taugen.

Ja, uns trägt schon die Musik
Und vielleicht ein Maskenball
Hin zu manchem süßen Blick,
Wenn der Winter kommt zu Fall...


©Hans Hartmut Karg
2021

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Informationen zum Gedicht: Venedigs Tänze

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09.01.2021
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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