Urvertrauen

Ein Gedicht von Andreas Herkert-Rademacher
Elternjob: Lehrt Urvertrauen,
nehmt den Kindern ihre Angst,
derweil du beim „HEUTE“-schauen
Um Europas Frieden bangst.
Mantraartig wird versprochen:
Alles wird am Ende gut,
während die Konflikte kochen,
hütest du die Hoffnungsglut.
Wichtig, immer einzuimpfen,
dass das Gute überwiegt,
während wir am Abend schimpfen,
weil „das Böse“ oftmals siegt.
Wieviel Zuversicht ist Lügen?
Ist mein Zuspruch angebracht,
Oder kippt es ins Betrügen,
wenn man Lebensmut entfacht?
Große Hoffnung in das „Später“
Mehrt die Chance auf den Fall
und man macht sich selbst zum Täter,
platzt ein Kindertraum mit Knall.
Man bestärkt sie stets, die Kleinen,
sagt, die Zukunft wird famos,
würde dies auch gern so meinen,
doch die Zweifel bleiben groß.
Zukunftsglaube, so fragil,
fußt auf Basis Gegenwart.
Die zu bessern ist das Ziel,
damit unser aller Part.
Dann gelingt dir deine Rolle,
Kindern Stärke mitzugeben.
Denn, das ist das wundervolle,
es kann toll sein, dieses Leben.

Informationen zum Gedicht: Urvertrauen

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11.08.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Andreas Herkert-Rademacher) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.