Unverzeihlich

Ein Gedicht von Hans Witteborg
Oh, hätt´ ich doch in Liebe euch geehrt
so wie ihr Liebe auch für mich bereitet,
die mich in dem Erinnern stets begleitet
als eine Mahnung, die sich nie verzehrt.

Gab nie zurück was ihr mir gabt
Undankbarkeit war euer Lohn.
Ich nahm, doch bald vergessen schon
trat ich mit Füßen – wie so oft gehabt.

Zu spät, als daß ich etwas ändern könnt´
vergraben liegt in tränennasser Erde,
damit Vergangenes nur nicht erwecket werde,
was schuldig euch an Dank ich nicht gegönnt!

Informationen zum Gedicht: Unverzeihlich

07.12.2016
219 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.