Unter den Schatten deiner Worte

Ein Gedicht von Claudia Behrndt
Du redest wirr und ohne Halt,
doch glaubst dich selbst in deinem Recht.
Dein Wort wird brüchig, kalt und alt,
die Wahrheit flieht vor deinem Sprech-.

Du drehst dich fort vor jedem Licht,
verwebst aus Luft ein falsches Spiel.
Doch alles Lügen trägt es nicht,
am Ende bleibt davon nicht viel.

Kein Dialog führt irgendwohin,
wenn jedes Wort in Trug zerfällt.
So fällt dein Schatten über Sinn
und Dunkel legt sich auf die Welt.

Du suchst im Staub nach einem Schein,
doch findest nur, was längst verging.
Kein Trug wird je dein Anker sein,
wenn selbst dein Herz im Schweigen ringt.

© Claudia Behrndt
´2004

Informationen zum Gedicht: Unter den Schatten deiner Worte

5 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
17.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Claudia Behrndt) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
Anzeige