Unter den Schatten deiner Worte
Ein Gedicht von
Claudia Behrndt
Du redest wirr und ohne Halt,
doch glaubst dich selbst in deinem Recht.
Dein Wort wird brüchig, kalt und alt,
die Wahrheit flieht vor deinem Sprech-.
Du drehst dich fort vor jedem Licht,
verwebst aus Luft ein falsches Spiel.
Doch alles Lügen trägt es nicht,
am Ende bleibt davon nicht viel.
Kein Dialog führt irgendwohin,
wenn jedes Wort in Trug zerfällt.
So fällt dein Schatten über Sinn
und Dunkel legt sich auf die Welt.
Du suchst im Staub nach einem Schein,
doch findest nur, was längst verging.
Kein Trug wird je dein Anker sein,
wenn selbst dein Herz im Schweigen ringt.
© Claudia Behrndt
´2004
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