Unter deinem Namen
Die Dinge
tragen kein Urteil.
Nicht der Regen.
Nicht die Nacht.
Nicht das Schweigen
zwischen zwei Menschen.
Erst dein Denken
tritt hinzu
und macht daraus
Trost,
Drohung,
Verlust.
So belädst du die Welt,
bis sie unter deinem Namen
eine andere wird.
Gut.
Böse.
Liebe.
Schuld.
Dabei war sie zuvor nur dies:
offen,
stumm,
unerbittlich
ohne Absicht.
Die Nacht bleibt
nichts als Nacht.
Der Regen
nichts als Regen.
Und dunkel
wird es oft erst dort,
wo unser Denken
nicht lassen kann,
was einfach ist.
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