Ungerechtigkeit

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Ungerechtigkeit

©Hans Hartmut Karg
2017

Der taubengraue Morgenhimmel
Lässt den Dauernieselregen fallen
Und trübt im Morgengetümmel
Das Gemüt an Radarfallen.

Natur bleibt da mit sich selbst beschäftigt,
Wo Ängste in den Städten rasen,
Der Blitzer die Macht ergreift
Und die Ausfallstraßen überwacht.

Davon bleibt unberührt, wer noch schläft.
Der Fleißige allein wird bezahlen,
Weil die Lebensarbeit ihn treibt.
Er hat die Möglichkeit zu fehlen.

*

Informationen zum Gedicht: Ungerechtigkeit

186 mal gelesen
27.10.2017
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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