Und es ward Sommer ...
Ein Gedicht von
Jürgen Wagner
Wenn der Sommer einen plagt,
ein jeder über Hitze klagt,
die Wärme in der Stadt sich staut
und Schweiß sich bildet auf der Haut,
wenn uns're Zimmer sich aufheizen,
uns're Nerven sich aufreizen,
wenn's jeden in den Schatten zieht
und alle Welt ins Freibad flieht,
dann greif ich gern mal zur Melone,
zu kühlem Wasser mit Zitrone,
zu Eiskaffee mit dem Schuss Sahne,
zu Fruchteis, Erdbeer und Banane
Ich halt mich gern im Keller auf,
im Supermarkt, am Bacheslauf
Ich such des Waldes kühle Wohnung,
am See Erfrischung und Erholung
Die kühle Dusche freut mir stets,
bin auch nicht zu viel unterwegs
Den Stress tu ich mir möglichst sparen,
die inn're Stille heute wahren
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