Unbesiegbarer Tod?

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
-Fiktion –

Der Sohn versenkt tief seinen Blick
in den Blick der sterbenden Mutter,
als wollte er ihre Seele
kraft der innigen Liebe zu ihr
den Todesklauen entreißen,
doch der unüberwindbare Tod
besiegt, was er zu fassen kriegt,
die Augen der Sterbenden brechen,
der Blickkontakt reißt abrupt ab,
Fenster der Seele verschließen sich,
Teil seines Lebens stirbt mit ihr,
sein Blick bricht sich an ihren blinden,
glanzlosen, milchigen Augen.

Informationen zum Gedicht: Unbesiegbarer Tod?

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Tod
22.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.