Unberührt
Ein Gedicht von
Robert Späth
In kalten Nächten verliert mein Licht die Richtung.
Sterne flimmern, fallen, bleiben stehen.
Dunkelheit zieht sich endlos,
ohne Anfang, ohne Ende.
Grauer Planet wandert, allein,
umkreist nichts, nur sich selbst.
Sein Schimmer zerbricht im Universum,
ein Funke bleibt, flüchtig, kaum sichtbar.
Zwischen Galaxien verhaken sich Gedanken,
ziehen auseinander, stoßen auf Leere,
doch etwas im Schwarz
bleibt bestehen,
streckt sich aus.
Lichtjahre trennen Illusionen,
irgendwo glimmt Erkenntnis,
fast unscheinbar,
als würde sie antworten,
als würde sie erwarten.
Ich gehe weiter,
durch das Schweigen der Sterne,
in die Weiten der Milchstraße,
immer dem Licht nach,
welches vielleicht
gar nicht existiert.
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