Trotz Grippe zur Arbeit gehen

Ein Gedicht von Ingrid Baumgart-Fütterer
Menschen sich grippekrank zur Arbeit schleppen,
das wird sich an ihrer Gesundheit rächen
ihr Immunsystem, stark angeschlagen und schwach,
funktioniert nur noch schleppend, mit Ach und Krach.
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Die verschleppte Grippe kann nicht ausheilen,
man wird Krankheitskeime massiv „verteilen“
Fahrgäste in Bussen, Bahnen anstecken,
mit dem Husten, Niesen, Rotzen anecken.
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Im Kollegenkreis macht man sich unbeliebt,
weil man manchen eine Grippe „unterschiebt“,
folglich mehren sich Krankmeldungen zuhauf,
wer weiter arbeitet, fühlt sich nicht wohlauf.
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Der Betriebsablauf wird empfindlich gestört,
Unternehmer, Chefs reagieren empört,
Leistungen der Mitarbeiter lassen nach,
während der Grippewelle und auch danach.

Informationen zum Gedicht: Trotz Grippe zur Arbeit gehen

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02.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Ingrid Baumgart-Fütterer) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.