Trost im Winter

Ein Gedicht von Helga
Längst ist Kälte eingezogen,
Nacht aus Winterhauch erwacht,
doch die rauen Winde aus dem Norden,
haben mein Herz nicht hart gemacht.

Denn in ihm glüht leise Wärme,
unverwehbar, stark und klar,
kein noch so wilder Schneesturm
löscht, was immer in mir war.

Es ist kein lautes, helles Brennen,
mehr ein Erinnern, still und sacht,
ein Gefühl, das wir alle kennen,
und das uns hält – bei Tag und Nacht.

Informationen zum Gedicht: Trost im Winter

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06.01.2026
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