Traumwelten

Ein Gedicht von Birgit Klingebeil
Im Schlafe webt das Kissen sacht
ein Reich aus Sternenstaub und Nacht.
Die Welt verblasst, der Raum zerrinnt,
wenn das Abenteuer Traum beginnt.

In solchen Nächten neu zu leben,
bringt uns tiefe Ruhe, süßes Beben.
Es ist ein Augenblick, der ewig bleibt,
solange er Geschichten schreibt.

Im Schattenreich, das uns umfängt,
wird uns ein stiller Blick geschenkt:
Auf Welten, die wir sonst nicht sehn,
bis wir ins Morgenlicht dann geh'n.




© Birgit Klingebeil
[2026]

Informationen zum Gedicht: Traumwelten

28.05.2026
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