Träume im Meer der Nacht

Ein Gedicht von Wolfgang Scholmanns
Wohin ich geh,
gewebtes Blau,
gleich eines Spinnennetzes Form,
in jede Richtung die ich schau.
Bewegt vom Sonnenschein,
so kraftvoll, strahlend rund,
tänzelnde Blüten sprießen,
aus des Zaubers Bunt.
Vergessen liegt,
das Meer der Nacht,
die mich in Stürmen kalt und rau,
tief in des Winters Abgrund warf,
doch honigmilder Tau,
über die Schatten siegte,
wo trübbeseeltes Grau
in seinem Atem starb
und bald im Grab versiegte.

Informationen zum Gedicht: Träume im Meer der Nacht

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11.04.2026
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