Träume

Ein Gedicht von Sonja Dworzak
Wenn in der dichten Finsternis der Nacht,
der Schlaf die Lider schwer und träge macht,
Erscheinungen aus dem Reich der Träume niederschweben,
die Gefühle zu einem Teppich aus Bildern weben.
Du träumst von vergangenem Glück und Leid,
siehst traumvoll geliebte Menschen wieder,
die wie aus den Sagen der alten Zeit
phantasievoll emporsteigen aus dem unendlichen Sein.
Vertraute Stimmen fluten dir tief in die Seele hinein
du bildest dir ein im wirklichen Leben zu sein.
Du greifst nach den Sternen, greifst nach dem Glück
siehst nicht vorwärts, sondern wehmutsvoll zurück.
Mit dem fahlen Licht des neuen Morgens
entflieht all das Unerreichte in die Dunkelheit
du erwachst und nimmst wahr es war ein berückender Traum.










SDR

Informationen zum Gedicht: Träume

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13.11.2019
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