Tinas Sammelsurium der verstreuten Notizen

Ein Gedicht von jogdragoon
Ich bin überheblich
und will es auch sein !
Denn dann kann ich,
aus der Höhe überblicken,
wie die Menschen ticken.
Welche bejahend dem Bösen zunicken
und Engel in die Hölle schicken.
So kann ich auch erkennen,
wo die Hütten brennen.

*

Manchen Menschen sollte man gönnen,
dass sie mit Eselsohren hören
und über Eselsbrücken gehen können !

*

Es tut mir leid,
wenn man Esel unangemessen vergleicht.
Sie tragen stoisch ihr Kleid,
der Ignoranz.

Und werden sie auch aufgefordert zum Tanz,
indem man ihnen Vorwürfe reicht,
so lassen sie sich unerregt verspotten
und fressen lieber dann Karotten.

Sie sind auf ihre Art doch schlau
und hätten sie die Wahl:
Wären ihre Möhren statt rot nun blau,
ihnen wär's egal !

*

Hier ich seine Frage kurz zusammenfasse:
"Gibt es eine Menschenrasse ?"
Die Gegenfrage blieb nicht lange aus:
"Stellst Du die Frage aus einem ideologisch konditionierten, bösartigen Glaubenssatz heraus ?"
Weil ich in seinen Augen seine Absicht sah,
wusste ich die Antwort auf meine Frage, sie war "Ja !".

© jogdragoon
Bibat ex me qui potest

Informationen zum Gedicht: Tinas Sammelsurium der verstreuten Notizen

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22.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (jogdragoon) für private und kommerzielle Zwecke frei verwendet werden.