Tanz der Illusionen

Ein Gedicht von Anita Menger
Gefühlte Zwanzig gehen mit dir aus.
Komm lass uns fröhlich unser Tanzbein schwingen.
Wir kommen viel zu selten einmal raus.

Wo sie noch unsre schönen „Oldies“ singen,
da fühlen wir uns unbeschwert und jung.
Komm lass uns fröhlich unser Tanzbein schwingen.

Im Foxtrott drehen wir uns voller Schwung,
macht auch die Hüfte ab und zu Sperenzchen,
wir fühlen uns doch unbeschwert und jung.

Gib nur nicht auf, komm wage noch ein Tänzchen,
so selten hast du die Gelegenheit.
Macht auch die Hüfte ab und zu Sperenzchen,

für Schmerzen haben wir jetzt keine Zeit,
denn dieser Abend soll sich schließlich lohnen.
So selten hast du die Gelegenheit.

Zu Ende ist der Tanz der Illusionen.
Gefühlte siebzig schleppen sich nach Haus.
Doch so ein Abend soll sich schließlich lohnen.
Wir kommen viel zu selten einmal raus.

Informationen zum Gedicht: Tanz der Illusionen

05.11.2026
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