Täusche Dich ja nicht

Ein Gedicht von Hans Hartmut Dr. Karg
Täusche Dich ja nicht

Täusche Dich ja nicht,
Fast alles verändert sich in der Zeit,
Kaum etwas bleibt so, wie es ist:
Das einst lachende Jungengesicht
Wird mit dem Alter ernst und breit,
Wenn Du Wahrnehmender bist.

Immer öfter spürt man dann,
Dass mancher Witz nicht ankommt.
Eher wird die dumpfe Nase gerümpft
Und es kommt vor, dass irgendwann
Eine gewisse Ausgrenzung kommt,
Man Dich vielleicht sogar beschimpft.

Du kannst zweifach dagegen angehen:
Entweder Gesprächspartner ändern –
Oder Deinen Humor selbst genießen.
Nur Kritik kannst Du für Dich nicht sehen,
Auch keine Tränen an Augenrändern,
Weil manche Rachegeister nur verdrießen.

©Hans Hartmut Karg
2026

*

Informationen zum Gedicht: Täusche Dich ja nicht

9 mal gelesen
23.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans Hartmut Dr. Karg) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.