Täglich denselben Trott

Ein Gedicht von Horst Rehmann
Jeden Morgen dieselbe Tour,
vielen Menschen fällt es sehr schwer,
ständig schauen sie auf die Uhr,
stellen sich jedoch selten quer.

Täglich auf denselben Schienen,
mit der Bahn durch die gleiche Stadt,
zig Typen mit dunkler Mine,
weil die Bahn meist Verspätung hat.

Es sind stets dieselben Leute,
die sich versammeln für die Fahrt,
eine pflichtbewusste Meute,
die täglich zum Arbeitsplatz karrt.

Immer zu denselben Zeiten,
fahr´n sie hin und wieder zurück,
bei so vielen Widrigkeiten,
wird sicher - manch einer verrückt.

© Horst Rehmann

Informationen zum Gedicht: Täglich denselben Trott

15.02.2023
49 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf weder kopiert noch veröffentlicht werden.