Stillstand

Ein Gedicht von Max Vödisch
Die Stadt hängt schwer im gelben Dunst,
kein Takt mehr, der das Blut bewegt.
Verblasst ist längst die alte Kunst,
die uns durch matte Tage trägt.

Wir warten auf ein hartes Wort,
das durch die Stille schneidend spricht,
an diesem stumpfen, leeren Ort,
bis endlich wieder Morgen bricht.

Informationen zum Gedicht: Stillstand

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14.04.2026
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