Dunkle Katakomben

Ein Gedicht von Susi Becker
In den Katakomben leben Schmerz und Pein, hier ist es so finster, niemand will hier freiwillig beerdigt sein.
Hier geht garnichts, alles steht still.
Niemand fragt danach, was man für sich selber will.
Hier trifft jeder Schlag unter die Gürtellinie, keinen interessiert was mit dir geschieht.
Alle Wege enden in einer Sackgasse, wo rot der Klatschmohn in Staßengräben blüht. Jeder bleibt sich selbst überlassen.
In den Katakomben blüht die Gewalt in
Form der menschlichen Gestalt. Hier wächst nicht viel Gutes-und es ist bitterkalt. Die Sonne scheint hier nicht.
Dieser Ort ist so unheimlich, hier tagt nicht mal ein göttliches Gericht.
Für alle, die in Katakomben leben, sie verzagen hoffnungslos.
Für diese ausgestoßenen Vasallen, wird es keinen besseren Morgen geben.
Sie bleiben unten, und verrohen hier.
Hier gilt kein Gesetz, alle Regeln sind vergessen.
Hier gilt nur eins:"Die Starken überleben, die Schwachen werden gefressen."
In die Katakomben dringt kein Lichtstrahl hinein, wer einmal hier unten ist - wird immer im finstren sein.
Steht der Dreck dir bis zum Hals, lernst du zu überleben.
Wer anderen weh tut, sie böswillig verletzt, hat auf, s falsche Pferd gesetzt.
Liegt er im Dreck, bleibt er dort.
Niemand wird ihm vergeben.

Informationen zum Gedicht: Dunkle Katakomben

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08.03.2021
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Susi Becker) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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