Stiller Winterweg
Noch trägt der Tag sein graues Winterkleid,
ich gehe einsam, Schritt für Schritt, durch Zeit,
der Schnee verschluckt mein leises Gehn,
im Nebelgrau bleibt nichts bestehn.
Wie Pfähle ragen Tannen hoch empor,
ein Eichkater huscht flüchtig vor mir vor,
von Ast zu Ast, ein schneller Traum,
so rasch, man sieht ihn kaum.
Ein Rabe zieht lautlos seinen Kreis,
sein Schwarz im unbewegten Weiß,
als wär er einzig hier geblieben,
verloren, fern von allen Lieben.
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