Stiller Waldsee
Stiller Waldsee im Nebel, bist so lang mir vertraut,
sitz hier manchmal mit Sorgen und Klagen.
Hier entrinnt meiner Kehle manch` verzweifelter Laut,
der so tief in der Seele vergraben.
Als ich dich einst entdeckte, als verlassenes Kind
voller Angst, in Erwartung auf Morgen,
wich er von mir, der kalte, fressende Wind
spürte Stille, war frei und geborgen
Du beruhigst meinen Geist, weckst die Ruhe in mir,
schenkst Gefühle, vom Frieden getragen.
Löst die Knoten, aus dem Gedankengewirr,
findest Antwort, auf so viele Fragen.
Stiller Waldsee, bist mir stets Freund in der Not,
öffnetest mir schon so viele Schranken.
Immer gabst du mir von dem „täglichen Brot“,
will in Liebe und Frieden dir danken.
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