Staub
Wenn es draußen in Wirbeln windet,
die Luft benebelt von Sternenstaub,
was sich darin nicht alles befindet,
feinste Partikel landen auf der Haut.
Wie grauer Schnee haftet schichtweise
allgegenwärtiger Schleier der Präsenz,
flüsternd senkt sich Vergessen leise,
Grundlage der kommenden Existenz.
Pollenwolken, Wüstendunst auf Reise,
flüchtig verwehte unsichtbare Körner,
erst wenn versammelt haufenweise,
sichtbare Fingerspuren Stauberkenner.
Staub im Wind trübt tränend Augen,
im Sand der Zeit Erinnerung zerrinnt,
zugedeckt von vergänglichen Hauben,
bis im Kreislauf neues Leben beginnt.
Das könnte Sie auch interessieren